Jod in essbaren Meeresalgen deckt den empfohlenen Tagesbedarf

Heike StickelMedizinisch begutachtet von Andrea Stickel, Kinderkrankenschwester & MTA. Am 10. Januar 2020 geschrieben von Kathrin Stickel

Eine aktuelle Studie, die in der Zeitung „Journal of Medicinal Food 1 “ veröffentlicht wurde, zeigt auf wie sich Seealgen auf den Jodgehalt von Menschen die in Grönland in der Arktis leben auswirkt. Jod ist stets ein Bestandteil der asiatischen und arktischen Küche.

Zwei Algen Arten aus der Arktis kristallisierten sich hier als ideale Jodquellen heraus, Chondrus crispus (irisches Moos) und Ascophyllum nodosum (verknoteter Wrack). Diese Algenarten können den Menschen in den Regionen helfen, den Jof Gehalt zu decken.

Algen haben je nach Algenart einen hohen Jod(wichtig für die Gesundheit der Schilddrüse) Gehalt und Vitamin B12 Gehalt. Da Jod nicht selbst vom Körper produziert werden kann, muss dies regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Dies wandert vom Magen in das Blut und gelangt dann zur Schilddrüse, dort werden bis zu 80 Prozent des täglich aufgenommenen Jods verbraucht.2

Die Studie wurde einmal in Ostgrönland und einmal auf Inuits einer Insel im Südosten Grönlands durchgeführt.
In Ostgrönland erhielten 8 Personen 45 Gramm Algen pro Tag. Auf der zweiten Insel stellten Probanden die regelmäßig Algen aufgenommen hatten ihre Urinproben.

Um dies zu beheben, haben die Forscher zunächst den Jodgehalt von Meeresalgen aus Ostgrönland gemessen. Anschließend gaben sie acht Personen 45 Gramm Seetang zum Einnehmen und analysierten ihre Urinproben, um die Jodabsorption und die Auswirkungen des Seetangkonsums auf die Ernährung zu bestimmen.

Binnen 2 Tagen wurden ca. 1,1 und 1,9 mg der von den Teilnehmern aufgenommenen 2,1 und 4,6 mg Jod in ihren Urin ausgeschieden.
Zwei von drei Probanden von Südosten Grönlands gab an Seetang zu essen. Über 41% gaben an, wöchentlich Seetang zu essen.1

  • Somit war die Algenaufnahme mit ihrer Jodausscheidung verbunden.

Die gewonnen Ergebnisse zeigen auf, dass der Jodgehalt von Meeresalgen aus der Arktis sehr hochwertig ist und dadurch der benötigte Jodgehalt gedeckt werden kann. Die Auswirkungen auf die Schilddrüsenfunktion müssen in weiteren Studien noch genauer bewertet werden.

Jod und gesunde Ernährung

Sie sollten den größten Teil ihrer Nährstoffe aus der Nahrung beziehen, dadurch erhalten Sie nicht nur Jod sondern auch Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien. In manchen Fällen kann man angereicherte Lebensmittel oder Nahrungsergänzungen in Erwägung ziehen, wenn man weniger als die jeweiligen empfohlenen Mengen verzehrt.

Wo liegt unser täglicher Jodbedarf?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt derzeit folgende tägliche empfohlene Jodzufuhr.3

Empfohlene Zufuhr von Jod

AlterJod
Deutschland, Österreich - µg/Tag
Jod
WHO, Schweiz -µg/Tag
Säuglinge
0 bis unter 4 Monate*4050
4 bis unter 12 Monate8050
Kinder
1 bis unter 4 Jahre10090
4 bis unter 7 Jahre12090
7 bis unter 10 Jahre140120
10 bis unter 13 Jahre180120
13 bis unter 15 Jahre200150
Jugendliche und Erwachsene
15 bis unter 19 Jahre200150
19 bis unter 25 Jahre200150
25 bis unter 51 Jahre200150
51 bis unter 65 Jahre180150
65 Jahre und älter180150
Schwangere230200
Stillende230200
*Hierbei handelt es sich um einen Schätzwert.

Welche Symptome bei Jodmangel

Die Mängel kommen nicht sofort sondern dies ist ein langsamer Prozess. Bei akuten Schilddrüsenunterfunktion kann es zu folgenden Mängelerscheinungen kommen:

  • Sie sind sehr Müde
  • Antriebsschwäche
  • Wachstums- und Entwicklungsstörungen bei Kindern
  • Sie können sich schlecht konzentrieren
  • Kälteempfindlichkeit
  • Enge- und Druckgefühl im Hals
  • Atem- und Schluckbeschwerden

Welche Lebensmittel erhalten viel Jod?

Die Top 4 Lebensmittel die am meisten Jod auf 100g beinhalten sind:

  1. Schellfisch(74g),
  2. Hering(66g),
  3. Krabben(34,1g),
  4. Scholle(10,5g)
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