Fettarme Milch ist ungesünder wie fettreiche Milch für Kindern

Heike StickelMedizinisch begutachtet von Andrea Stickel, Kinderkrankenschwester & MTA. Am 18. März 2020 geschrieben von Kathrin Stickel

Eine gesunde Ernährung besteht unter anderem aus „fettfreier oder fettarmer Milch. Eine neue Studie zeigt jedoch auf, dass Kinder die Vollmilch tranken, anstatt fettarme Milch, diese ein geringeres Risiko an  Fettleibigkeit aufwiesen.

Milch ist nicht dafür da den Durst zu löschen, sondern ist ein Lebensmittel das man gezielt einsetzen sollte. Magermilch gibt es mit 0,1 oder 0,3 oder 0,5 Prozent Fettgehalt im Supermarkt zu kaufen.

Fettarme Milch ist ungesünder als fettreiche Milch

Die Studie1 wurde von der University of Toronto und dem St. Michaels Hospital of Unity Health in Toronto durchgeführt. Hierfür wurden 21.000 Kinder im Alter von Kinder von 1 – 18 Jahren bzw. deren bestehende Studien näher untersucht.

Das Resultat war erstaunlich, keine einzige der 28 Studien zeigte auf, dass durch fettarme Milch sich das Risiko an Übergewicht reduzierte. 18 von 28 Studien zeigen jedoch auf, dass dass Kinder, die Vollmilch tranken, ein kleineres Risiko hatten, Übergewicht zu bekommen.

Dies steht im gegenteil zu offiziellen Internationale Richtlinien, die fettarme Milch für Kinder empfehlen. Möglicherweise senken diese nicht das Risiko für Fettleibigkeit bei Kindern wie bisher gedacht.

Die gezeigten Ergebnisse, bedeuten nicht das die bisherige empfohlene Richtwerte falsch ist, es deutet aber daraufhin dass man dies in einer kontrollierten Studie genauer Untersuchungen sollte. Die Forscher starten nun mit zwei Gruppen von Kinden ab 2 Jahren, die eine Gruppe erhält Vollmilch, die andere fettarme Milch.

Fettarme Milch enthält 1,5 bis 1,8 Prozent Fett. Laut Gesetzt muss bei einer Vollmilch mindestens 3,5% Fett beinhaltet sein. Naturbelassene „Rohmilch“ direkt vom Bauernhof enthält 4-5 % Fett.

Wie kommt der niedrigere Fettanteil zustande?

Dies passiert direkt in der Molkerei, hier wird der fette Rahm von der Magermilch getrennt. Je nach Fettgehalt werden diese wieder zusammengeführt. Der Gehalt an B-Vitaminen, Kalzium und Eiweiß bleibt dadurch konstant.Vitamine wie Vitamine A und D werden dadurch jedoch reduziert.

Die haltbare entrahmte Milch lässt sich ungekühlt circa sechs bis acht Wochen lagern. Der Fettgehalt liegt bei maximal 0,5 Prozent.

Milchprodukte: Bio- oder Weidemilch?

Je besser es den Tieren geht umso höher ist der Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren in der Milch. Kühe die auf der Weide genügend Gras essen haben höhere Werte als Tiere die nur Mais und Mastmittel essen und keine Bewegung haben.

Der aktuelle Verzehr in Deutschland liegt mit ca. 190 g/Tag niedriger als die Zufuhrempfehlung* der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Höhe von 250-310 g/Tag.2

Milch und Milchprodukte sind elementare Bestandteile von offiziellen Ernährungsempfehlungen in mindestens 42 Ländern. Die Empfehlungen für Erwachsene liegen bei täglich 1-3 Portionen.

Die fortlaufende systematische Sammlung, Analyse, Bewertung und Verbreitung von Gesundheitsdaten weisen daraufhin, dass ein normaler Verzehr von Milch, mit einem geringeren Risiko für eine Reihe von Krankheiten im Zusammenhang steht und dadurch weniger auftreten sind:

  • Bluthochdruck,
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Dickdarmkrebs

Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko bei Erwachsenen für Prostatakrebs wurde bei einem sehr hohen Verzehr (über 1,2 Liter Milch oder 140 g Hartkäse pro Tag) festgestellt. 3

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