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EMS-Training: Wie funktioniert es und wie effektiv ist es wirklich

Kerstin Stickel Experten Begutachtung von Kerstin Stickel, Ernährungsberatung & Fitness-Instruktorin. Am 10.08.2020 geschrieben von Kathrin Stickel

Schnelle Fakten zu EMS-Training

  • EMS steht für elektrische Muskelstimulation. Durch Reizstrom werden die Muskeln stimuliert, dabei sorgen kleine und kurze elektrische „Stromstöße“ für die Effektivität.
  • Bei Frauen mit EMS-Training wurde eine Verringerung des Umfangs festgestellt, insbesondere in den Bereichen Taille, Hüfte und Oberschenkel. 
  • Bei Männern steigt der Muskelwachstum, dies kann an Armen, Brust, Rücken und Beinen festgestellt werden.
Frau im Fitnessstudio

EMS Training verspricht dank Elektrizität ein einfaches und müheloses Tuning von Top Figuren. EMS-Training ist ein Trend, mit dem man die Wirkung eines zweistündigen Trainings in nur 20 Minuten erzielen kann. Es ist mit einem Ganzkörpertraining zu vergleichen, mit dem man fitter und schlanker in kürzerer Zeit werden kann. Dies wird durch eine „elektrischen Muskelstimulation“ hervorgerufen.
Das Elektrostimulationstraining sorgt mit kleinen und kurzen elektrischen „Stromstößen“ für die Effektivität. Das Ziel hierbei ist, durch kleine Impulse Muskelbewegungen  auszulösen. Ist es wirklich so effektiv wie versprochen? Was sind die Nachteile, wenn überhaupt? Und was sagt die Wissenschaft? Diese Fragen wollen wir für sie klären!


Zusammengefasst
: EMS-Training wird durch eine „elektrischen Muskelstimulation“ hervorgerufen. Es wird angenommen, dass man mit einem 20 Minuten Training, ein 120 minütiges Fitnesstraining ersetzen kann.

Was ist EMS-Training?

Das Konzept ist buchstäblich elektrisierend. EMS steht für elektrische Muskelstimulation. Durch Reizstrom werden die Muskeln stimuliert, ohne dass man theoretisch zusätzlich eine Hantelbank oder Stepper benötigt. Im EMS-Training liefert ein Gerät elektrische Impulse, die die Muskelkontraktionen stimulieren, dadurch ist es effektiver als normales Krafttraining.

Angeschlossen an einer Weste, die man während dem Training trägt, kann man hier gezielt die unterschiedlichsten Muskelgruppen stimuliert. Hierfür hat man während dem Training passende Funktionskleidung und eine verkabelte Weste an. Ein Hüftgurt sowie Manschetten für Arme und Beine kommen rundet das ganze ab.

„Jeden Tag sendet unser Gehirn elektrische Impulse an die Muskeln, um Bewegung zu erreichen. Darauf basiert auch das EMS-Modell, hier werden dieselben Prinzipien angewendet um Muskeln zu stimulieren. Angeblich werden durch ein Bizepstraining zwei Muskelkontraktionen ausgelöst, mit einem EMS-Training bis zu 40. „sagt Kerstin Stickel – Fitness Expertin.

Auch in der medizinischen Rehabilitation und im Hochleistungssport, wird diese Methode bereits eingesetzt, um die Kontraktionen in den Muskeln zu verstärken oder hervorzurufen. Besonders wenn die Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt sind, kann das EMS-Training helfen!


Zusammengefasst
: Zum trainieren wird es an eine Weste angeschlossen, über Elektroden und Reizstrom werden die Muskelgruppen angesprochen. Auch in der Rehabilitation hilft EMS-Training vielen Patienten, besonders dann wenn die Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt sind!

Was sind die gesundheitlichen Vorteil von EMS Training?

Training mit EMS scheint verlockend zu klingen, es gibt hierzu auch einige wissenschaftliche Erkenntnisse, die die Effekte belegen: Untersuchungen haben gezeigt, dass  Körperfett reduziert und Muskeln aufbaut werden können 1 . Eine weitere Studie aus dem Jahr 2016 stellt ebenfalls fest, dass EMS-Training eine attraktive, zeiteffiziente und effektive Option  ist, um die allgemeine Kraft und Körperzusammensetzung zu verbessern.2

Ein Körper hat zwei Muskelfasertypen. Langsam und schnell zuckende.

  • Langsam zuckende Muskelfasern unterstützen Ausdauer Tätigkeiten wie Gehen, Schwimmen und Radfahren. Durch das verlangsame zusammenziehen, kann man länger in Bewegung bleiben.
  • Schnell zuckende Fasern unterstützen schnelle, kraftvolle Bewegungen wie Springen oder Sprinten. Durch das schnelle zusammenziehen wird schnell Energie verbrannt, die man bei dieser Variante sofort benötigt.

EMS-Training zielt darauf ab beide Arten zu stimulieren, um Kraft und Fitness zu steigern. Die meisten Studien beziehen sich auf das Ganzkörper-EMS-Training. Hier sind die interessantesten Ergebnisse und Versprechen zusammengefasst:

  • EMS Training fördert offenbar eine nachhaltige Reduzierung von Körperfett 3 9
  • Rückenschmerzen können reduziert werden, wie die Ergebnisse mehrerer Studien 4 5 deutscher Universitäten zeigen.
  • Erhöhte Rumpfstabilität und maximale Festigkeitsverbesserung 6
  • Muskelaufbau 7 3
  • Verbesserungen der Sprint- und Sprungleistung sowie der Beinkraft 8
  • Reduzierung des Körpergewichts und Straffung des Gewebes9

Zum einen kann EMS-Training also bei fitten Sportlern eingesetzt werden, um Muskelpartien effektiv zusätzlich zu stärken, andererseits kann eine Ganzkörper-EMS- Stimulation auch Menschen helfen, die durch ihr Alter und damit verbundenen Einschränkungen nicht mehr anderweitig trainieren können! 


Zusammengefasst
: Vorteile von EMS-Training können sein, eine Reduzierung von Körperfett, Rückenschmerzen und die Straffung des Gewebes.

Wie funktioniert die Elektromuskelstimulation (EMS-Training)?

In einem Gürtel wird das Gerät angeschnallt, dass an eine EMS-Maschine gekoppelt ist.  Die Elektropads werden an den  Muskelgruppen platziert, manchmal auch mit Klettbändern. Oft trägt man hierzu auch eine Weste. Je nach Gerät besteht diese meist aus 10 Elektronenpaaren.

Während eines EMS-Training sollten sie stets von einem Trainer begleitet werden, der die Übungen anleitet. Gestartet wird mit einfachen Gymnastik- und Kräftigungsübungen. Dies kann bis zu 10 mal effizientere sein, als bei normalen Training alleine. Muskelaufbau und Fettverbrennung werden gesteigert. Keine andere Trainingsmethode kann über 350 Muskeln stimulieren.


Zusammengefasst
: Elektroden werden auf diverse Muskelgruppen platziert, danach wird mit leichten Übungen gestartet. Es können in einem 20 minütigem EMS-Training über 350 Muskeln trainiert werden.

Sind die Stromschläge gefährlich?

Nein, die Stromimpulse sind in einem niederfrequenten Bereich und reizen nur die Skelettmuskulatur. Die Herzmuskulatur wird dadurch nicht stimuliert. Die Stärke des Stroms wird je nach Alter, Krankheitsgeschichte und Trainingsziel angepasst. Viele Gesundheitsexperten raten jedoch dazu, Ausdauersport weiterhin zu absolvieren da ein EMS-Training dieses nicht ersetzen kann. 


Zusammengefasst
: Die Stromimpulse sind im niedrig Bereich und reizen nur die Skelettmuskulatur. Herzmuskeln werden nicht stimuliert.

Ist EMS Training schädlich oder sogar ungesund?

Viele der Anwender berichten nach dem Training begeistert über die Effekte des EMS, in manchen Fällen, vor allem bei übermäßigen Gebrauch, kann es auch schädlich sein. Da es ursprünglich aus dem Rehabilitationsbereich stammt und für Hochleistungssportler weiterentwickelt wurde, setzt EMS-Training, wenn es zusätzlich zum Ausdauertraining angewendet wird, ein gewisses Leistungsniveau vorraus. Absolute Trainingsanfänger, sollten zuerst mit normalen Krafttraining beginnen um Muskeln aufzubauen, bevor diese durch zusätzliches EMS stark Überlastet werden könnten. Gefährlich ist, dass die Anstrengung des Körpers bei EMS weniger stark wahrgenommen wird. Durch die Intensität setzt der Körper vermehrt Kreatinkinase (CK) frei. Der Anstieg der CK-Werte beim EMS-Training sind bis zu 18 Mal höher, als bei einem konventionellen Training. 10 Da  es über die Nieren ausgeschieden wird, ist die Belastung sehr hoch. Bei zu wenig Flüssigkeitszufuhr, kann es also den Nieren schaden. Viel zusätzliche Flüssigkeit ist hier also sehr wichtig!

Generell gilt, besonders bei Vorerkrankungen und körperlichen Einschränkungen, mögliche Trainingseinheiten mit EMS, mit dem behandelnden Arzt abzusprechen. Beispielsweise bei Epilepsie, Schwangerschaft oder Herzproblemen sollte auf ein Training mit Elektromuskelstimulation verzichtet werden.


Zusammengefasst
: Ein Gewisses Leistungsniveau wird vorausgesetzt. Trainings unerfahrene sollten erst mit normalem Krafttraining starten. Wichtig ist beim EMS-Training viel zu trinken. Bei Vorerkrankungen eine Anwendung vorab mit dem Arzt besprechen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier sammeln wir ihre Fragen zum Thema und beantworten sie gesammelt und übersichtlich. Haben sie auch eine Frage? Dann hinterlassen sie einen Kommentar oder schreiben uns eine Email.

Was ist das EMS-Training?

Als EMS-Training bezeichnet man eine elektrische Muskelstimulation oder Elektromyostimulation. Ursprünglich stammt dieses Verfahren aus der Physiotherapie. Es wird oft als Ganzkörpertraining verwendet. Die niederfrequente elektrische Impulse stimulieren Muskeln, die bei normalen Training so gut wie nie mit trainiert werden.

Was sind die Nebenwirkungen von EMS-Training?

EMS kann Nierenschäden verursachen, sowie bei unsachgemäßer Anwendung Muskelschäden hervorrufen.

Verbrennt EMS Fett?

Die Verwendung der Hochfrequenzstrom-Therapie kann vorteilhaft sein für die Reduzierung des Taillenumfangs, der Fettleibigkeit im Bauchraum, sowie der Gesamt-Fettmasse.

Ist EMS gefährlich?

Durch falsche Anwendung kann es zu Schäden an Muskeln und Nieren kommen.Wichtig hierbei ist, während dem Training viel Wasser zu trinken.

Wie viele Kalorien verbrennt EMS-Training?

Es wird angenommen, dass eine einzige 20-minütige Trainingseinheit bis zu 500 Kalorien verbrennen kann.

Ist EMS schmerzhaft?

Nein, EMS-Training ist nicht schmerzhaft, es kann als unangenehm empfunden werden. Wenn sie Schmerzen spüren, sprechen sie ihren Trainer darauf an und überprüfen sie die Einstellungen des Geräts.

Wie oft sollten Sie ein EMS-Training absolvieren?

Laut Vorgaben soll man es maximal ein- oder zweimal pro Woche anwenden. Der Körper benötigt mindestens 36 – 48 Stunden Pause um sich zu erholen.

Wieviel kostet EMS-Training?

Die Kosten belaufen sich auf 20 – 45 € je Trainingseinheit. Es gibt deutliche Preisschwankungen, je nach Fitnessstudio oder Personal Trainer.

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