Das sind die Gefahren von künstlichem Süßstoff

Heike StickelMedizinisch begutachtet von Andrea Stickel, Kinderkrankenschwester & MTA. Am 2. Januar 2020 geschrieben von Kathrin Stickel

Peter Clifton, Professor an der Universität von Süd-Australien stellte in einer neuen Studie fest, dass der zunehmende Einsatz von Zuckerersatz Produkten  möglicherweise das Typ-2- Diabetes- Risiko erhöht.1

Trotz der kontrollierter klinischer Studien, die zeigen, dass künstliche Süßstoffe zu Gewichtsverlust führen kann.

Intensivsüßungsmittel sind natürliche oder künstlich hergestellte Verbindungen, die sehr süß und lecker schmecken, jedoch keinen physiologischen Nährwert liefern. Diese werden seit vielen Jahren in Lebensmitteln und vor allem in Getränken genutzt.  Lassen Sie uns ein konkretes Beispiel veranschaulichen, eine zuckergesüßtes Soda liefert ungefähr 150 Kalorien, fast alle davon aus Zucker. Die gleiche Menge an Diät-Soda – keine Kalorien. Die Wahl scheint ein Kinderspiel.

Kalorienarme Süßstoffe werden oft als Ersatz für Saccharose(Zucker), Glucose und Fructose verwendet. Diese haben keine Kalorien und schmecken gleich, daher werden diese gerne in der Werbung eingesetzt für Menschen die den Zuckerkonsum reduzieren möchten, ohne dabei auf den süßen Geschmack zu verzichten.

Dazu wurde eine US-amerikanischen Studie von 5158 Erwachsenen über einen Zeitraum von sieben Jahren untersucht. Es stellte sich heraus, dass Probanden die mehr Zuckerersatz zu sich nahmen, in den USA zu einer Gewichtszunahme geführt hatte, die höher war als wenn Personen normalen Zucker gegessen hätten.

Zuckerersatz Einnahme bei Kinder steigt drastisch an

Prof. Clifton bemängelte auch, dass in den 20 Jahren der Zuckerersatz bei Kindern um 200 Prozent gestiegen ist, bei Erwachsenen um 54 Prozent.

Laut  Prof. Clifton sind dies die Hauptmerkmale:

  • Darmbakterien werden durch die künstliche Süßstoffe verändert, was zu einer Gewichtszunahme führen kann.
  • Typ-2-Diabetes wird durch die Gewichtszunahme gesteigert.
  • Speziell bei Getränken die mit dem Zuckerersatz gesüßt werden, ist ein erhöhtes Risiko an Herzleiden zu erkennen.
  • Ältere Menschen können bei Einnahme häufiger an Demenz leiden.

Versuchen Sie anstatt auf Süßungsmittel zu setzen, eine gesunde Ernährung in Angriff zu nehmen. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte , Fisch, Milchprodukte. All dies sind Lebensmittel, die ein langes Sättigungsgefühl abgeben, somit haben Sie weniger Hunger auf Süßes.

Süßstoff zur Bekämpfung von Übergewicht?

Die American Heart Association (AHA) und die American Diabetes Association (ADA) haben der Verwendung von künstlichen Süßungsmitteln anstelle von Zucker zur Bekämpfung von Übergewicht, Herzleiden und Diabetis, mit Vorsicht zugestimmt. Doch was bedeutet dies nun konkret.2

Dr. Christopher Gardner, Associate Professor für Medizin an der Stanford University in Kalifornien schreibt in einer Pressemitteilung, dass nur eine intelligente Verwendung von Süßungsmittel nutzlich sein kann.

Zur Zeit sind in der Europäischen Union elf Süßstoffe im Lebensmittelrecht aufgenommen3:

  • Advantam
  • Aspartam-Acesulfam-Salz
  • Aspartam
  • Neotam
  • Saccharin
  • Steviolglycoside “Stevia”
  • Sucralose
  • Thaumatin
  • Cyclamat
  • Neohesperidin DC
  • Acesulfam

Wie der menschliche Körper und das Gehirn auf diese Süßstoffe reagieren, ist sehr komplex.

Untersuchungen legen nahe, dass sie uns daran hindern könnten, Süße mit Kalorienzufuhr in Verbindung zu bringen. Infolgedessen sehnen wir uns möglicherweise nach mehr Süßigkeiten, bevorzugen eher Süßigkeiten als nahrhafte Lebensmittel und nehmen zu.

Teilnehmer an der San Antonio Heart Study, die mehr als 21 Diätgetränke pro Woche tranken, waren doppelt so häufig übergewichtig oder fettleibig wie Menschen, die kein Diätgetränk tranken.

Tierstudien zeigten auf, dass künstliche Süßstoffe süchtig machen können.

Gibt es natürliche Alternativen zu künstlichen Süßstoffen?

Es gibt zahlreiche Zuckerersatzmittel wie z.B. Xylit das aus Birkenzucker gewonnen wird. Aber auch Erythrit wird hier sehr oft eingesetzt, es wird aus genfreiem Mais durch Fermentation gewonnen.

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