CBD – Cannabidiol

Heike StickelMedizinisch begutachtet von Andrea Stickel, Kinderkrankenschwester & MTA. Am 30. Dezember 2019 geschrieben von Kathrin Stickel


Schnelle Fakten zur CBD ÖL

  • Ein weiterer Vorteil von CBD ist die angstlösende Wirkung
  • Laut aktuellen Forschungen sind die Vorteile für die Gesundheit des Menschen von Cannabis Öl stark im Kommen
  • Cannabidiol beispielsweise in Form von CBDÖl ist eine natürliche Substanz mit einer erstaunlich großen Anzahl an positiven Wirkungen auf 
  • CBD Öl kann Übelkeit verringern

Wer den aktuellen Produktmarkt für natürliche Heilmittel und die neuesten Trends in der Naturmedizin verfolgt, stößt sehr schnell auf CBD-Öl. Was steckt hinter diesem Hype?  Welche Wirkung, Nutzen und Gefahren stecken dahinter? Wir wollen ihnen Antworten auf ihre Fragen geben und CBD näher betrachten.

Was ist CBD (Cannabidiol)?

Wenn man von Cannabis, Hanf oder Marihuana spricht, denken die meisten Menschen an das THC (Tetrahydrocannabinol), welches bei Einnahme eine berauschende Wirkung hervorruft. Noch deutlich weniger bekannt, aber äußerst wichtig, ist die Cannabisverbindung CBD (Cannabidiol).

Dies ist einer der wichtigsten Inhaltsstoffe von Cannabis und wird zu den Cannabinoiden gezählt. Es ist in hoher Konzentration vorhanden und kann in der Medizin in vielen Bereichen einsetzt werden!

Geschichte Cannabis

Erst seit kurzem wird die nützliche Wirkung von CBD in der Medizin wieder mehr genutzt. Doch bereits vor vielen, tausenden Jahren, haben die Menschen Hanföl in ihren Behandlungsmethoden gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt.

In den 30er Jahren wurde medizinischer Cannabis vielerorts verboten, da die Missbrauchsgefahr als zu hoch eingestuft wurde.

CBD- Produkte und Anwendungsarten

Cannabidiol-Öl (CBD-Öl )

CBD-Öle sind die am wenigsten verarbeiteten und natürlichsten CBD- Produkte. Sie werden direkt aus der Hanfpflanze gewonnen und sind sowohl in den Samen, als auch in Blüten und Stielen vorhanden. In diesen Ölen ist CBD in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten.  

  • Am Wirksamsten sollen die Öle sein,  welche alle natürlichen Cannabisverbindungen enthalten. Aber Achtung, hier können auch THC und andere Cannabinoide vorkommen.

CBD-Öl 10 %

Auf der Suche nach dem passenden CBD-Öl findet man verschiedene Dosierungen. Meist zwischen 5% und 20  % CBD im Öl. Das entspricht einem Anteil von 1000 mg Cannabidiol pro 10 ml CBD-Öl.

CBD- Konzentrat

Des Weiteren gibt es auch CBD-Konzentrat, meist in Tropfenform, zu kaufen. Hier ist die CBD Konzentration höher, dadurch ändert sich auch die Dosierung. Als Tipp für Einsteiger:

  • Testen sie erst eine niedrigere Dosierung, bevor sie ein Konzentrat nutzen. So können sie die Wirkung und Reaktion ihres Körpers erst testen.

CBD-Tinktur

In Tinkturen werden mit Hilfe von Alkohol die Wirkstoffe extrahiert. Diese Methode wird gerne genutzt, da hier genau gemessen werden kann, wie viel CBD enthalten ist. Auch Aromen oder andere Öle werden hier oft mit verarbeitet.

CBD-Kapseln

Eine bequeme Methode sind die CBD-Kapseln. Ein großer Nachteil ist, dass die Dosis wenig individuell dosierbar ist.

Lotion, Gel, Pflaster

Auch CBD-Produkte welche die Wirkstoffe über die Haut aufnehmen, gibt es zu kaufen. Hierzu zählen Lotionen, Gels und Pflaster, welche direkt auf die Haut aufgetragen werden und das CBD so ins Blut gelangt.

Diese Methode wird empfohlen, wenn ein Effekt an Haut, Muskeln und Gelenken erzielt werden will.

Lebensmittel mit CBD: Kaugummis, Bonbons, Kaffee, etc.

Auf dem Markt finden Sich immer mehr legale Cannabis-Produkte mit CBD Verbindung. Diese sind sehr beliebt. Vom Kaugummi bis Kaffee ist fast alles zu entdecken. Nachteil an diesen Produkten ist, dass nicht genau festgestellt werden kann, wie viel CBD vom Körper tatsächlich aufgenommen wird.

CBD-Pulver

Auch in Pulverform kann CBD aufgenommen werden. Hier wird das Pulver in Flüssigkeit aufgelöst. Bitte beachten Sie, hochwertige Pulver sind mit wenig Zusatz- und Auffüllstoffen angereichert. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt sich also.

CBD- Sprays

Wer eine geringere Dosis testen möchte, für den sind auch Sprays zu empfehlen. Die Flüssigkeit wird hier direkt in den Mund gesprüht.

Weitere Produkte und Einnahmemöglichkeiten

Neben den oben beschriebenen Einnahmemöglichkeiten sind auch Inhalationslösungen, Produkte zum Rauchen und Tees auf dem Markt zu finden.

Wo kann ich CBD-Öl kaufen und auf was muss ich achten?

Sowohl im Internet als auch in Drogerien (z.B. DM, Rossmann) sind CBD-Öl Produkte vertreten. Generell wird empfohlen vor Einnahme mit einem Arzt über Nutzen, Gefahren und Dosierung zu sprechen. Ansonsten gibt es CBD-Produkte rezeptfrei zu kaufen.

Beim Kauf ist wichtig darauf zu achten, dass sie Produkte wählen, welche auf Schadstoffe und Verunreinigungen getestet wurden. Der Markt ist riesig und schwarze Schafe sind nur bei genauer Recherche zu erkennen.

Schauen sie auch ob und in welchen Mengen THC (Mirkodosen möglich) vorhanden ist. Meine Empfehlung: Entscheiden sie sich für das Produkt, indem kein THC vorhanden ist.

Auch die CBD- Konzentration ist unterschiedlich. Auf dem Produkt muss vermerkt sein, wie viel Milligramm CBD im Produkt stecken.

Wie nimmt man CBD-Produkte ein?

Bitte lesen Sie die jeweilige Packungsbeilage sorgfältig und seien sie mit der Dosierung anfangs vorsichtig.

Einnahme CBD-Öl

CBD-Öl ist meist in einer Flasche mit Pipette gefüllt. Die Dosis wird meist unter die Zunge geträufelt und nach einer kurzen Wirkungszeit geschluckt.

Einnahme CBD-Kapseln

CBD-Kapseln werden oral, mit reichlich Wasser eingenommen.

Einnahme CBD- Tinkturen und –Konzentrate

CBD Tinkturen und Konzentrate werden ebenfalls oral eingenommen und meist unter die Zunge gegeben.

Einnahme über die Haut

Über die Haut gelangt das CBD direkt in die Blutbahn. Hierfür wird die Lotion oder Gel direkt auf die Haut aufgetragen und zieht über die Hautschichten ein.

Pflaster werden nach Anleitung aufgeklebt und haben einen ähnlichen Effekt.

Lebensmittel mit CBD

Kaugummis, Bonbons, Kaffee, etc. werden in der angegebenen Dosierungsmenge, je nach Produkt, gekaut, gelutscht oder getrunken.

CBD-Pulver

Das CBD-Pulver wird in Wasser aufgelöst und getrunken. Je nach Produkt kann es auch in Saft oder anderen Flüssigkeiten aufgelöst werden.

CBD- Spray

Das Spray wird je nach Anleitung mit einzelnen Sprühstößen, meist 2-3, direkt in den Mund gegeben.

Richtige Dosis CBD-ÖL

Erst einmal ist es unverzichtbar, die beiliegende Beschreibung genau zu lesen. Bitte achten sie auch darauf welche Menge CBD im jeweiligen Produkt steckt. Dies ist meist mit Milligramm Angabe oder in Prozenten angegeben. Wie bereits beschrieben sind meist 5-20% Cannabidiol im Öl. CDD-Öl 10% wird häufig angeboten.

  • In Deutschland zählt CBD-Öl zu den Nahrungsergänzungsmitteln. Was sehr verwirrt, Hersteller und Händler dürfen keine Dosierung empfehlen und aufführen.

Begonnen wird meist mit einem niedrigen CBD Anteil im Öl z.B. 5%. Wenn sie mit der Einnahme beginnen reichen beispielsweise 3 Tropfen, morgens und abends für die Testphase aus. Je nach Stärke der Beschwerden und Symptome kann die Dosis erhöht werden.

Jeder Körper reagiert anders auf bestimmte Stoffe, so auch auf Cannabisverbindungen wie CBD. Generell gilt, beginnen sie mit einer niedrigen Dosierung und passen diese ggf. an. Dabei hilft es genau zu dokumentieren, ob und wie sich der gewünschte, gesundheitliche Effekt zeigt. Sprechen sie hier auch mit ihrem Arzt über die passende Dosierung, je nach Situation und Beschwerden. Auch das individuelle Körpergewicht sollte mit in die Dosierung einbezogen werden.

Inhaltsstoffe- Was ist in CBD Öl enthalten?

Es gibt sehr unterschiedliche Qualitäten von CBD-Öl. So unterscheiden sich auch die Inhaltsstoffe deutlich. Am wichtigsten ist, dass kein bzw. kaum THC im Produkt enthalten ist. Manche CBD Produkte werden auch künstlich mit CBD angereichert, hier ist z.B. Rapsöl das Grundöl. Qualitativ hochwertige Produkte haben wenig Füllmaterial und das CBD wird direkt aus Hanföl gewonnen.

Neben den wichtigen Cannabinoiden sind im Öl auch wichtige Omega3 und 6 Fettsäuren enthalten, welche eine entzündungshemmende Wirkung haben und für die Zellerneuerung wichtig sind.

Vitamine, Mineralstoffe  und Spurenelemente sind weitere wichtige Inhaltsstoffe, welche die gesundheitsfördernde Wirkung unterstützen sollen.

Die grüne Farbe erhält das Öl durch Chlorophyll welches eine optimale Zellversorgung mit Sauerstoff ermöglicht. Dies unterstützt die Entgiftung des Körpers und stärkt das Immunsystem.

Wirkung

Wie wirkt CBD?

Die meisten Cannabinoide haben die Fähigkeit an Rezeptoren anzudocken und dort zu stimulieren.

Die sogenannten CB1-Rezeptoren kommen in hoher Anzahl, vor allem im Gehirn, vor und können hier unter anderem die Bereiche Wahrnehmung, Gedächtnis, Bewegung und Emotionen beeinflussen.

Die zweite bekannte Art der CBD-Rezeptoren sind die sogenannten CB2 Rezeptoren. Diese kommen häufiger im Immunsystem vor.

THC dockt hauptsächlich an CB1-Rezeptoren im Gehirn an und wirkt hier berauschend auf unseren Körper.

CBD dagegen wirkt überall und bevorzugt keine Rezeptorenart.

Im Körper sind auch eigene Cannabinoide vorhanden. Die aktuelle Forschung geht davon aus, dass CBD den Körper dazu leitet, mehr eigene Cannabinoide zu nutzen.

Alles zusammen wirkt im Endocannabinoidsystem unseres Körpers, welches zentrale Körperablaufe reguliert. So wirkt auch CBD auf dieses System und kann so großen Einfluss beispielsweise auf die Immunabwehr, den Appetit, entstehende Ängste und  unseren Schlaf haben.

Die gesundheitlichen Vorteile von CBD können genutzt werden, nur die psychoaktive Wirkung,  im Gegensatz zu THC, ist nicht vorhanden. Aus diesem Grund ist CBD in so großem Interesse. Es wird sogar vermutet, dass CBD ausgleichend auf einige THC Effekte wirkt, in dem es mit THC um die CB1 Rezeptoren kämpft

 

Wie schnell und wie lange Wirkt CBD-Öl und andere CBD-Produkte?

Jeder Mensch zeigt unterschiedliche Wirkungseffekte auf Cannabisverbindungen. Aus diesem Grund ist es schwierig allgemein geltende Aussagen zu treffen. Je nachdem wie schnell es in die Blutlaufbahn gelangt kann die erste Wirkung nach ca. 15 Minuten bis wenigen Stunden auftreten.

Abgrenzung zu Hanföl Extrakt /Hanfsamenöl

Auf der Suche nach dem passenden CBD-Produkt stoßen viele auch auf Hanföl und die Frage stellt sich, ob dieses Produkt vergleichbar ist.

Wie schon oben beschrieben ist CBD eine Verbindung die aus der „Cannabis sativa“ gewonnen wird.

Hanföl wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen. Hanf und Cannabis stammen beide von der Mutterpflanze „cannabis sativa“ ab, unterscheiden sich allerdings in wichtigen Eigenschaften:

Die ursprünglichsten, also die am wenigsten veränderten Pflanzen werden meist als Hanf bezeichnet. Ist THC in signifikanten Mengen vorhanden wird von Cannabis gesprochen. Dies führt häufig zu Verwirrung. Der größte Unterschied ist also die Menge THC, welches in den Pflanzen in verschiedenen Mengen vorkommt. Je nach Veränderung der Pflanze durch Züchtung, enthält sie mehr oder weniger THC.

Das normale Hanföl, welches im Lebensmittelgeschäft erhältlich ist, enthält kein THC und auch kein CBD. Eine Verwendung in der Küche lohnt sich dennoch, es enthält viele wichtige Nähstoffe wie ungesättigte Fettsäuren und Proteine.

Viele CBD- Produkte werden aus Hanföl hergestellt. Hier werden Öle aus den Harzdrüsen der Pflanze gewonnen, diese enthalten CBD aber kaum THC.

Abgrenzung zu Cannabisöl

Achtung! Cannabisöl wirkt berauschend und wird aus der Cannabispflanze hergestellt. Je nach Produkt enthält es unterschiedliche Mengen THC und CBD. In Deutschland ist es nicht legal erhältlich und mit gefährlichen Nebenwirkungen verbunden.

Anwendung- Für was ist CBD-Öl?

CBD wird vielseitig eingesetzt. Es soll bei verschieden Krankheiten wie Epilepsie, Diabetes und ADHS helfen, aber auch positive Auswirkungen auf Angstzustände und Schlafstörungen haben. Einige empfehlen es bei Übergewicht oder als Unterstützung beim Nikotinentzug. Wichtig ist zu wissen, dass CBD aktuell noch sehr wenig wissenschaftlich erforscht ist. Hier muss in den nächsten Jahren einiges überprüft und bestätigt werden.

CBD-Öl im Alltag

CBD- Öl und andere Produkte sollen in verschieden Bereichen unseres Lebens für positive Effekte sorgen. Bei Krankheiten und anderen gesundheitlichen Problemen schwören einige Menschen auf CBD. Dies reicht von Migräne und anderen Schmerzen bis hin zur Nebenbehandlung schwerer Krankheiten.

Schlafstörungen

Als Alternative zu Schlafmitteln wird CBD-Öl immer häufiger empfohlen. Es soll entspannend, ausgleichend und beruhigend wirken. Als Nebenwirkungen taucht Müdigkeit in vielen Erfahrungsberichten auf.

Übergewicht

Als Nebenwirkung wird teilweise von Appetitlosigkeit gesprochen. Diesen Effekt nutzen manche Menschen bewusst um Übergewicht zu bekämpfen und Hilfe beim Abnehmen zu finden.

Rauchentwöhnung und Nikotinsucht

In einer Pilotstudie der University College London wurden Rauchern, welche mit dem Rauchen aufhören wollten, Dosen CBD durch Inhalation verabreicht. Im Vergleich zur Placebogruppe sank bei den Probanden mit CBD-Dosis die Anzahl an gerauchten Zigaretten deutlich. Dies stellt ein Hinweis dar, dass Cannabidiol auch bei dem Vorhaben mit Zigaretten rauchen aufzuhören, eine gute Unterstützung sein kann. 3

Schmerzen

Cannabinoide unterdrücken entzündliche und langanhaltende Schmerzen. Forscher untersuchten in verschiedenen Studien, wie sich die Einnahme auf chronische Schmerzen auswirken. Bei Ratten und Mäusen konnte eine deutliche Wirkung festgestellt werden. Dies bedeutet auch für uns Menschen, dass CBD und andere Cannabinoide ohne psychoaktive Wirkung helfen können, chronische Schmerzen zu unterdrücken. 2

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Krankheiten

Epilepsie

Bei Epilepsie wird CBD-Öl bereits eingesetzt. Eine Anzahl der Anfälle konnte verringert werden und auch positive Nebeneffekte, wie beispielsweise Verbesserung des Schlafverhaltens, wurden beobachtet. Hier sind weitere, ausführlichere Studien wünschenswert.

Diabetes Typ 1

Aus einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse kann ein Diabetes Typ 1 hervorgehen. In Untersuchungen welche 2016 veröffentlicht wurden, konnte festgestellt werden, dass durch CBD die Entzündung der Bauchspeicheldrüse vermindert werden kann. Dies könnte für eine Behandlung mit Blick auf Diabetes von großem Nutzen sein. 6

Depressionen

Cannabidiol als natürliches Antidepressiva gewinnt aktuell an großem Interesse. An Ratten wurde CBD als Antidepressiva getestet und eine positive Wirkung festgestellt. So könnte es auch Menschen bei Depressionen zukünftig helfen. 8

Akne

Die entzündungshemmende und – lindernde Wirkung von CBD könnte auch bei Akne eine zentrale Behandlungsstrategie darstellen. Eine wichtige Studie untersuchte die Talgproduktion unserer Haut in Verbindung mit CBD. Eine deutlich verminderte Produktion wurde festgestellt. 7

ADHS

ADHS äußert sich häufig mit Unkonzentriertheit, Angststörungen und Depressionen. Hier kann CBD helfen, die negativen Symptome von ADHS einzudämmen. An den Rezeptoren unseres Endocannabinoidsystems kann CBD die Botenstoffe beeinflussen, was hilft die Verbindung zwischen Nervensystem und Gehirn zu normalisieren. Bei ADHS arbeiten diese Botenstoffe häufig im Über- oder Untermaß.

Angstzustände/ Angststörungen

CBD hat auch Auswirkungen auf unsere Stimmung und unser Befinden. So kann es auch bei Angstzuständen positiv auf unseren Körper wirken. Menschen die unter Angststörungen leiden wird oft vom Cannabiskonsum abgeraten. THC kann hier negative Auswirkungen haben und weitere Angstzustände auslösen. Untersuchungen zu CBD in der Therapie bei Angststörungen klingen sehr vielversprechend. Besonders bei Zwangsstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, soziale Angststörungen und allgemeinen Angststörungen kann CBD helfen. Weitere Forschungen stehen in diesem Bereich noch aus und können in Zukunft weitere wichtige Erkenntnisse bringen. 5

Krebs

Cannabinoide werden in der alternativen Krebsbehandlung eingesetzt. Gerade bei Hirntumoren werden dringend Alternativen gesucht, da diese Tumore gegen bisherige Therapien häufig mit Resistenz reagieren. Cannabinoide können eine Antikrebs-Wirkung erzielen und stimulieren die Krebszellen. 1

Bisher werden Cannabinoide in der Krebstherapie zur Schmerzlinderung und zur Linderung einiger Symptome wie Erbrechen eingesetzt. Dabei wurde das Potential erkannt, dass CBD auch für die Abtötung und Bekämpfung von Krebszellen eingesetzt werden könnte. 4

Auch andere Krebsarten wie Lungenkrebs, Blutkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs könnten bald erfolgreich mit CBD behandelt werden.

Vorbeugung

CBD-Öl kann auch vorbeugend für verschiedene Probleme und Krankheiten eingenommen werden. Viele Erfahrungsberichte zeigen auf, dass Menschen CBD-Öl vorbeugend gegen Diabetes, Folgen von Stress, für ein ausgeglichenes und entspanntes Wohlbefinden und als Stärkung des Immunsystems einnehmen.

Nebenwirkungen

In verschiedenen kleineren Untersuchungen wurden auch die Nebenwirkungen von CBD untersucht und beachtet. Am Häufigsten ist von Müdigkeit zu lesen. Auch Durchfall und Appetitlosigkeit, sowie damit verbundenen Gewichtsveränderungen kommen gelegentlich vor.

Auf das zentrale Nervensystem scheint CBD allerdings keine signifikanten, negativen Auswirkungen zu haben.

Auch was die Dosis angeht, scheint der menschliche Körper mit verschiedenen CBD Dosen umgehen zu können.

Bitte beachten sie, jeder Körper reagiert unterschiedlich auf CBD. Seien sie deshalb besonders zu Beginn der Einnahme vorsichtig. So können eventuell auftretende Nebenwirkungen schnell erkannt und die Dosis angepasst werden.

CBD ist insgesamt noch nicht ausreichend erforscht. 

 

CBD Zulassung in Deutschland

Überall wird gerade über CBD-Öl berichtet. CBD ist in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel  zugelassen und so in vielen Geschäften frei verkäuflich. Dies bedeutet aber auch, dass es nicht als Therapie für Krankheiten beworben werden darf und dass wenige Kontrollen stattfinden müssen. Auch in der EU wird gerade darüber diskutiert, wie CBD zukünftig eingeordnet werden soll und welchen Auflagen es unterliegen muss.

CBD-Öl hilft auch Tieren

Für die besten Freunde der Menschen, unsere Haustiere, gibt es ebenfalls zahlreiche CBD- Produkte. Die Ähnlichkeit der Rezeptoren für Cannabinoide lassen vermuten, dass auch für Tiere gesundheitliche Vorteile in der Einnahme von CDB liegen. Verbesserung des Fells und Haut, Linderung von Schmerzen/Entzündungen, Vermeidung häufiger Infekte, Verbesserung der Beweglichkeit sind die häufigsten Gründe für die CBD Gabe bei Tieren. Als Tinktur oder in Form von Leckerlies können die Vorteile also auch für ihr Tier genutzt werden. Die Dosis hängt auch hier vom Gewicht und vom gesundheitlichen Zustand ab. Bitte sprechen sie mit ihrem Tierarzt über CBD für ihr Tier und beginnen sie mit einer geringen Dosis.

Erfahrungen CBD-Öl

In verschiedenen Foren wird über die persönlichen Erfahrungen von CBD berichtet. Einige sind vom Naturprodukt vollkommen überzeugt und schwärmen von der gesundheitlichen Wirkungen des Produkts. Andere sind verwirrt über Dosis und Effekte. Der Geschmack von CBD-Öl sei etwas gewöhnungsbedürftig. Es schmeckt leicht bitter und erdig.

 

Schwangere  und Stillende Frauen sollten daher kein Risiko eingehen und auf CBD verzichten. Auch Heranwachsenden und Kindern sollte ohne Begleitung durch einen Arzt kein CBD gegeben werden

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