Kategorie Archiv: gesundheit-podcast

Sommer, Sonne, Sonnenbrand- so können sie ihre Haut natürlich schützen und pflegen!

Elisabeth teufner von Wildwuchsnatur
Elisabeth teufner von Wildwuchsnatur

WORÜBER REDEN WIR IN DIESER EPISODE?

Unsere Haut ist unser größtes Organ und wir nehmen über sie einen unserer wichtigsten Sinne wahr! Sie ist für unsere Vitamin D Produktion von großer Bedeutung und auch wichtiger Teil des Immunsystems. Im Winter wie im Sommer wird sie verschiedenen Reizen ausgesetzt und nimmt eine wichtige Schutzfunktion ein. Deshalb ist es so wichtig, sich um sie zu kümmern und auch ihr Schutz, Aufmerksamkeit, sowie Pflege zu geben. Doch auf was kommt es an? Was braucht unsere Haut wirklich, besonders jetzt im Sommer?  Was braucht sie an Pflege und wann ist zu viel gecremt? Welche natürlichen Möglichkeiten stellt uns die Pflanzenwelt zur Verfügung?

Um diese und noch mehr Fragen zu klären, haben wir uns heute wieder eine Expertin zum Thema eingeladen.

Zur Person: Elisabeth Teufner (wild.wuchs.Natur-Akademie)

Elisabeth Teufner  ist Agrar- und Pflanzenwissenschaftlerin, sowie Kräuter- und Grüne Kosmetikpädagogin und hat viel Erfahrung und Wissen, rund um das Thema natürlicher Hautschutz und -pflege! Im Rahmen von Kräuterwanderungen, Workshops und Seminaren macht sie die Schätze der Natur begreifbar und bietet die Möglichkeit, Kräuter mit allen Sinnen zu erleben

Webseite: wild.wuchs.natur.at

Zusammenfassung

Aufgaben unserer Haut:

  • die Haut ist unser größtes nervenreichtstes Organ
  • Schutzfunktion (z.B. vor Verbrennungen, Austrocknung, usw.)
  • reguliert Temperaturunterschied z.B. durch Schwitzen
  • bindet und verarbeitet wichtige Stoffe (z.B. Vitamin D)
  • Entgiftungsfunktion
  • Schutzmauer vor Keimen und Co.

Die Haut mit ihren Fähigkeiten ist ein wahres Wunder, sie arbeitet ständig, regeneriert sich selbst und trägt in hohem Maße zu unserem Wohlbefinden und zu unserer Gesundheit bei!

Dabei ist sie einerseits 

  • sehr robust und widerstandsfähig

andererseits 

  • sehr verletzlich und sensibel

Richtiger Hautschutz im Sommer

Gesunder Umgang mit der Haut ist am wichtigsten, Elisabeth gibt folgende Tipps:

  • Haut langsam an die Sonne gewöhnen (rechtzeitig beginnen)
  • Eigener Hautschutz anregen z.B. durch kurze Aufenthalte in der Sonne im Winter und Frühjahr
  •  Hautschutz durch die Ernährung unterstützen- Carotinreiche Lebensmittel  (z.B. Karotten, Sanddorn, Paprika…) 
  • Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden
  • Sonnenschutz mit UV-A und UV-B Filter
  • Keine Rasuren, Peelings und Co. vor dem Aufenthalt in der Sonne
  • Passende Sonnenschutzkleidung: Kopfbedeckung, Sonnenbrille, lange luftige Kleidung

BESONDERS WICHTIG:

  • Sonnenbaden vermeiden- bewusster und vorsichtiger Umgang mit der Sonne!
  • Regenerative Hautpflege nutzen!
  • Hauttyp und Körpergefühl beachten!

Elisabeth berichtet von sich selbst und ihren Umgang mit Sonne, Sonnenschutz und Hautschutz.

Sonnencreme- Was gibt es zu beachten?

  • Sonnencreme kann die Haut schützen, aber nicht als alleiniger Schutz vor der Sonne verwenden!
  • Auf gute Qualität achten (Bio,Naturkosmetik, Demeter)
  • Inhaltsstoffe beachten und kritische Bestandteile wie chemische Verbindungen, Duftstoffe und Konservierungsstoffe wenn möglich meiden.

Sonnenschutz aus der Natur

Unserer Expertin empfiehlt Pflanzen zu nutzten die die natürliche Haut- und somit Schutz-Funktion unterstützen! Eine Pflanze umfangreich vor der Sonne schützt gibt es nicht! Besser regenerative Pflanzenöle nutzen um die natürliche Schutzfunktion der Haut zu fördern. Sanddornöl, Tiroler-Nussöl sind sollte Beispiele. 

Achtung vor ätherischen Ölen in Verbindung mit Sonnenlicht- negative Reaktionen mit der Haut sind möglich!!

Wie viel Sonne ist gesund?

Direkte Sonneneinstrahlung oder Sonnenbaden ist nicht nötig, auch im Schatten erreicht uns genug Sonne für die Ausreichende Produktion von Vitamin D.

Im Sommer gilt deshalb: immer ausreichend vor der Sonne schützen! Sonnenbaden hat keine Vorteile, sondern bringt Gefahren, bis hin zum Hautkrebs, mit sich!

Akute Hilfe gegen Sonnenbrand

  • Basis Pflanzenöle zur Regeneration: z.B. Leinöl, Hanföl, Sesamlöl, Fruchtfleischöl, Wildrosenöl.
  • Selbstgemachte Ölauszüge: Karotten, Sanddorn, unreife Walnüsse, Johanniskraut, Ringelblume, Lavendel, Kamille, Pfefferminze. Diese werden auf die feuchte Haut nach dem Duschen aufgetragen.
  • Schüttellotion Hydronat

ACHTUNG: Nach Anwendung nicht mehr in die Sonne gehen, besser vor dem Schlafengehen auftragen!

Reicht die Sonnencreme als Hautpflege?

Sonnencreme ist nicht als Hautpflege geeignet. Folgendes braucht unserer Haut unbedingt als Pflege:

  • Feuchtigkeit (auch von innen- ausreichend trinken!)
  • Fett
  • gute qualitativ hochwertige Öle (weniger ist mehr, besser ohne Duftstoffe und Co.)
  • auf Chemie verzichten

Elisabeths Abschluss-Tipp:

1. Nur das auf die Haut auftragen, was du auch essen würdest!

2. Andere Sonnenschutzmaßnahmen  der Sonnencreme vorziehen!

3. Bewusster Umgang mit der Sonne!

4. Weniger ist mehr- eine gesunde Haut braucht wenig Pflege!

 

Unser Artikel zum Thema:

Darmstörungen- Ursachen erkennen, Beschwerden lindern.

Lena von Lenatura
Lena von Lenatura

WORÜBER REDEN WIR IN DIESER EPISODE?

Unser Darm ist nicht nur ein wichtiger Bereich unseres Körpers, der eine Schlüsselrolle für unser Immunsystem spielt, er ist auch Spiegel der Seele und hat einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit! Leider leiden fast 70% der Deutschen an gelegentlichen oder dauerhaften Magen-Darm-Beschwerden. Chronische Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Durchfall und Stuhlunregelmäßigkeiten sind häufige Symptome. Diese können zum einen auf einer somatischen Krankheit (zum Beispiel Morbus Crohn) beruhen, aber auch Unverträglichkeiten wie (Gluten- Histamin- oder Laktoseintoleranz) können Auslöser sein. Zum Anderen können die Beschwerden durch funktionelle Darmstörungen auftreten.Unsere heutige Expertin Lena  spricht heute mit uns über den Darm, die Ursache möglicher Beschwerden und wie Betroffene wieder an Lebensqualität gewinnen können.

Zur Person: Lena Schwind (Lenatura)

Lena ist Ernährungstherapeutin, Ayurveda-Lifecoach, Trainerin für Fitness und Gesundheit und hilft mit ihrer Marke „Lenatura“ Menschen, Darmprobleme und Ernährungsthemen ganzheitlich zu betrachten. Sie bietet eine Ernährungsberatung an, die auch seelische Ursachen und Belastungen erkennt und integriert! Mit ihr als Expertin und selbst Betroffene, wollen wir heute das viel zu wenig besprochene Thema Darmprobleme angehen und natürliche Wege und Möglichkeiten kennenlernen, die Darmgesundheit zu verbessern und Beschwerden zu lindern.

Webseite: Lenatura

Zusammenfassung

Wir machen Mut über das „Tabuthema“ Darm zu sprechen und das Thema anzugehen.

Lena berichtet welche Darmprobleme ihr in der täglichen Arbeit als Ernährungstherapeutin begegnen. Wir beleuchten verschiedene mögliche Ursachen wie entzündliche Darmerkrankungen, Unverträglichkeiten und Stress. Lena empfiehlt organische Ursachen abzuklären bzw. auszuschließen um auch Themen wie Ernährung und die psychische Ebene zu betrachten.

Funktionelle Darmstörungen wie Reizdarmstörunge sind ebenfalls häufig und lassen keine organischen Ursachen erkennen. Der Darm ist auch Spiegel der Seele.

Lena beschreibt die Verbindung zwischen Körper (Darm) und Seele und ihre Sicht auf dieses System mit ihrem Verständnis aus dem ayurvedischen Blickwinkel. Sie empfiehlt immer, auch tiefere Ebenen zu betrachten und nicht nur die körperliche Ebene zu sehen!

Es lohnt sich natürliche Wege auszuprobieren. Folgende Tipps gibt unsere Expertin:

  1. Ruhe- der Darm benötigt eine Pause. Auf körperlicher und mentaler Ebene. Reset durch Ausgleichstage.
  2. „Ketscharis“- Ayurvedisches Heilgericht um einen guten Nährboden zu schaffen. 
  3. Aktuelle Situation und Befinden analysieren
  4. Prä- und Probiotika
  5. Heilerde
  6. Ätherische Öle
  7. Pflanzenkraft durch Heiltees (Fenchel-Anis-Kümmel)
  8. Medikamenteneinnahme gut überdenken, kann auch zusätzliche Belastung für den Darm bedeuten.
  9. Ernährungstagebuch/protokoll (Was nehme ich überhaupt zu mir)
  10. Unterstützung und Hilfe durch Experten und Therapeuten

Fazit von Lena: Weniger ist mehr! Besser punktuell und richtig abgestimmt, statt den Körper zu überfordern.

Auf was kommt es bei einer gesunden Darm-Ernährung an?

  • Pausen, nicht ständig snacken
  • Auf Hunger und Sättigung achten
  • Viel Gemüse
  • Reichlich Ballaststoffe
  • Industrielle, verarbeitete Produkte reduzieren
  • Herausfinden, was triggert meinen Darm- was ist für meinen Darm schwer verdaulich
  • Hauptmahlzeit zur Mittagszeit optimal

Mentale- psychische Ursachen angehen

Selbstreflexion ist wichtig! Eigenes Fühlen, Erleben, Verhalten beobachten. (Gedankentagebuch). Essen genießen und behutsam und mit Liebe kochen! Essen mit positiver Einstellung (Genuss, es nährt mich anstatt- Essen fürchten, es bringt mir beschwerden)

Userfrage an Lena zum Thema „Leaky-Gut-Syndrome“

Gerne bauen wir in unsere Podcasts eure Fragen ein. Schreibt uns gerne eine Mail. Wir freuen uns über Anregungen, Kritik und Ideen.

Heilung und Linderung von Beschwerden

Lena verweist auf große Heilungschancen, vor allem dann wenn man das System Körper-Seele ganzheitlich betrachtet.

Lenas Abschluss-Tipps:

1. Anfänglicher Ausgleich

2. Nicht „Labeln“ (Alles was man selbst über sich denkt beeinflusst uns. Besser Nein zu einzelnen Lebensmitteln sagen al sich einzuordnen)

3. Auf sein Herz- und Bauchgefühl hören! Auf sich selbst vertrauen!

Unser Artikel zum Thema:

Pflanzliche Proteine vs. tierische Proteine- Was sind die besten Proteinquellen?

Kraftspross Marco Ernst
Kraftspross Marco Ernst

WORÜBER REDEN WIR IN DIESER EPISODE?

Proteine sind für unseren Organismus nicht nur wichtiger Baustoff für Gewebe, Knochen, Hormone, Muskeln und unseren gesamten Körperaufbau, sondern haben auch eine große Bedeutung für Heilungsprozesse und Regeneration. Häufig steht die Behauptung im Raum, pflanzliche Proteine seien minderwertiger, als Eiweiße aus tierischen Quellen. Das wollen wir genauer unter die Lupe nehmen.Deshalb haben wir uns heute wieder einen Experten eingeladen:

Zur Person: Marco Ernst

Marco Ernst ist Sportwissenschaftler und veganer Ernährungsberater. Neben seinem fundierten Wissen aus der Ernährungs- und Trainingswissenschaft, ernährt er sich selbst seit mehreren Jahren vegan. In seinem beruflichen Alltag hilft er Menschen die ihre Ernährung optimieren wollen. Weil Gesundheit aber nicht nur von der Ernährung, sondern auch von unserer körperlichen Aktivität abhängt, ist auch der Kraftsport seine Leidenschaft!

Webseite: Kraftspross

Episodenzusammenfassung

Marco erklärt warum Proteine so wichtig für unseren Körper sind:

  • Schutzfunktion: Antikörper bestehen aus Proteinen
  • Bewegungsfunktion: Muskulatur besteht aus Aktin und Myosin
  • Stoffwechselfunktion: Protein Hämoglobin oder Transferrin

Eiweiß ist der wichtigste Grundstoff in unserem Körper!

Kinder, Schwangere, Stillende und Sportler haben meist einen erhöhten Proteinbedarf. Der Tagesbedarf liegt bei 0,8-1,2 g Eiweiß pro Kg Körpergewicht. Sportler benötigen mehr Eiweiß (1,5 bis max 1,8 g). Marco erklärt warum eine Eiweißaufnahme über 1,8 g keinen Mehrwert bringt. 

Fleisch und Eier sind reichhaltige tierische Quellen für Eiweiß. Marco erklärt aber, dass es wichtig ist das Nahrungsmittel komplett zu betrachten. Häufig sind in tierischen Lebensmittel auch Stoffe enthalten die man nicht zu häufig und zu viel verzehren sollte (Cholesterin, gesättigte Fettsäuren, Antibiotika usw.)

Auch Pflanzliche Lebensmittel enthalten immer Eiweiß! Auch hier sind tolle Eiweißquellen vorhanden. 

Unser Experte erklärt die Vor- und Nachteile von pflanzlichen Eiweißen und tierischen Eiweißen. 

Pflanzliche Lebensmittel stehen auf die langfristige Ernährung hin betrachtet, den tierischen Lebensmittel in nichts nach. Es ist allerdings wichtig vielseitige pflanzliche Eiweiße zu sich zu nehmen und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Diese pflanzlichen Eiweißlieferanten sind besonders zu empfehlen:

  • Hülsenfrüchte (alle Linsenarten, Bohnen, viele Erbsensorten), da diese auch noch viele Ballaststoffe und Mikronährstoffe mit sich bringen.
  • Ölsaaten (Chia-, Hanf-, Leinsamen), Aber Achtung viele Kalorien sind enthalten, nur kleinere Mengen verzehren
  • Vollkornprodukte (Dinkel, Quinoa, Amarant, Goldhirse usw. auf volles Korn achten, möglichst unverarbeitet)

Marco erklärt wie Eiweiß im Körper gespeichert wird. Wichtig hierbei, dem Körper regelmäßig hochwertiges Eiweiß zuführen.

Ganz praktische Einblicke erhalten wir durch seine persönlichen Erfahrungen und Mahlzeitentipps zum Frühstück oder Mittagessen.

Ist Muskelaufbau durch rein pflanzliche Eiweiße möglich?

Ja! Marco erklärt was es zu beachten gibt und berichtet auch von seinen eigenen Erfahrungen als Kraftsportler. Wichtig ist, auch mit einer pflanzlichen Ernährung auf ausreichend Kalorien zu kommen.

Warum sollten wir mehr pflanzliche Eiweiße in unsere Ernährung einbauen, auch wenn wir uns mit Mischkost, also nicht vegan oder vegetarisch ernähren?

Pflanzliche Nahrungsmittel bringen uns nicht nur Eiweiß, sondern bringen auch viele andere wichtige Stoffe mit wie z.B.Ballaststoffe. Davon essen wir Deutschen meist zu wenig und diese sind extrem wichtig für unseren Körper. Auch sekundäre Pflanzenstoffe sind nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten und haben ein riesiges Gesundheitspotential. Marco nennt Kurkuma als tolles Beispiel. Ein weiterer Punkt sind die zahlreich enthaltenen Mikronährstoffe, die für unseren Körper eine hohe Bedeutung haben. Auch ist es vorteilhaft, dass wenn unsere Mahlzeiten vermehrt aus pflanzlichen Produkten bestehen, wir weniger tierische Lebensmittel essen. Hier sind viele negative Stoffe wie gesättigte Fettsäuren, Hormone, Cholesterin.

Marcos Abschluss-Tipps, wie man pflanzliche Eiweiße lecker und einfach in den Alltag einbauen kann:

1. Hülsenfrüchte: Linsen und Co. möglichst oft in die Mahlzeiten einbauen.

2. Wenn möglich auf Vollkornprodukte umstellen.

3. Langsam an eine gesündere, vermehrt pflanzliche Ernährung herantasten und nicht alles komplett umstellen. Fortschritt ist besser als Perfektion!

4. Persönliche Literaturempfehlung: Niko Rittenau: Vegan Klischee ADE!

Unser Artikel zum Thema:

Burnout- Wenn Stress zum Dauerzustand wird

WORÜBER REDEN WIR IN DIESER EPISODE?

Burnout- jeder hat davon bereits gehört. Von einigen wird es als Modediagnose abgestempelt, doch dahinter stecken schwere Symptome und eine ernstzunehmende Krankheit. Seit vielen Jahrzehnten beschäftigen sich Forscher bereits mit dieser Thematik, immer noch sind einige Fragen offen und eine genaue Definition fehlt bis heute.

Das macht es so schwer selbst zu erkennen, ob man bereits in der Burnout-Spirale steckt und noch schwerer lässt sich die Frage beantworten, wie man diese erfolgreich mit eigenen Kräften wieder verlassen kann. Auch dazu haben wir uns für unseren heutigen Podcast wieder eine tolle Expertin eingeladen:

Zur Person: Janet Lütkebomert

Website: Im Flow

Janet Lütkebomert ist Lebens- Sozialberaterin und MTA mit breitem, umfassenden medizinischem Wissen und beschäftigt sich als Expertin in ihrem beruflichen Alltag intensiv mit Burnout und Stress.

EPISODENZUSAMMENFASSUNG

Janet erklärt uns, was hinter dem Begriff Burnout überhaupt steckt. Burnout ist ein anhaltender Zustand der totalen körperlichen und emotionalen Erschöpfung, der durch andauernde Belastung und Überforderung entsteht.

Wir sprechen darüber wie man einen Burnout erkennt. Auf den verschiedenen Ebenen können Symptome auftreten, aber auch vollkommen fehlen.

Körperliche Ebene: Häufige Erkältungen (schwaches Immunsystem), Tinnitus, Herz-Kreislauf-Beschwerden (Herzklopfen), Muskelverspannungen und dadurch Rücken- und Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen

Geistige Ebene: Konzentrationsstörungen, Denkblockaden, Vergesslichkeit

Gefühls-Ebene: Gereiztheit, Überforderung, Unzufriedenheit, deprimiert

Verhaltens-Ebene: Unruhe, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit

Janet berichtet über medizinische und wissenschaftliche Verfahren zur Erkennung bzw. Hinweisgebung bei Burnout. Hier gibt sie Informationen zum Maslach Burnout Inventory Fragebogen, zum Speicheltest mit Blick auf den Cortisolspiegel und beschreibt die Methode des Vitalmonitors, welcher Stress, Regeneration, und viele weitere Werte anhand eines EKG ableitet.

Burnout kann jeden treffen! Es gibt allerdings Personengruppen die ein höheres Risiko haben in die Burnoutspirale zu rutschen. Janet nennt Beispiele wie:

  • Alter: 31- 50 jährige, jedoch zw. 30 – 40 Lebensjahr am Höchsten
  • Geschlecht: Frauen (wg. Mehrfachbelastung Beruf, Familie, Haushalt usw.)
  • Familienstand: Frauen (verheiratet oder in Lebensgemeinschaft) und Männer (Single)
  • Wohnort: Stadtmenschen (ab 50.000 Einwohnern)
  • Beschäftigungsdauer: Vollzeitbeschäftigte, die bei einer Firma (1-3 Jahre, 8-11 Jahre, 20. Jahr ) tätig sind – Angst vor Arbeitsplatzverlust

Auch das individuelle Selbstbild und Stressempfinden beeinflusst den Umgang mit belastenden Situationen und deren mögliche Auswirkungen. Häufig stecken dahinter Ursachen wie:

  • Hohe Anforderungen von Aussen übernehmen
  • Hohe Leistungsbereitschaft
  • Ungenügend Bewältigungsstrategien bei Überforderung
  • Nicht nein sagen können
  • Vermeintliche Erwartungen des Umfeldes werden übernommen
  • Angst vor Auseinandersetzung mit sich selbst

Wir erfahren mehr über die Stressreaktion in unserem Körper, welche in 3 Phasen gegliedert ist: Alarmreaktion- Anpassungsphase- Erschöpfungsphase.

Janet zeigt Wege aus dem Burnout auf. Eine ärztliche Abklärung ist wichtig! aber auch die Psychische Komponente wie Psychotherapie, Lebensberatung, Coaching, Burnout-Therapie sind sehr wichtig! Körperliche Aktivität und eine Lebensstil-Modifikation helfen aus der Spirale heraus.

Wir kommen genauer auf das Thema Ernährung und Stress zu sprechen. Wir beleuchten diese wichtige Verbindung und Janet gibt hilfreiche Tipps zur Anti-Stress-Ernährung:

  1. Kohlenhydratreduktion – KH aus Getreide (dadurch wird gleichmäßige Energieversorgung erreicht), Folge: Länger Satt, mehr Energie, abnehmen, Schlafqualität steigt, Stressresistenz verbessert sich. Körper baut sich aus Eiweiß seine eigenen KH. Essentiel (kann der Körper nicht selbst erzeugen u. muss über die Nahrung aufgenommen werden) sind Proteine u. Fette
  2. Milchprodukte einschränken bzw. weglassen 
  3. Nahrungsergänzungen in betracht ziehen (Mg, Vit. C, Vit. B Komplex, Omega 3, Vit. D, Basentrunk)
  4. kein Alkohol, Koffein
  5. Salz reduzieren

Wir zeigen Bewältigungsstrategien auf, die sie Zuhause selbst durchführen und testen können wie:

Entlastung schaffen (Urlaub), Energieräuber definieren und meiden (Abgrenzung, Nein sagen), Kraftreserven auffüllen (was macht mir Spaß), Selbsteinschätzung durch Tests und auch Hilfe zu suchen!

Wirkungsvolle Selbst Maßnahmen können sein: Gesunde Ernährung, ausreichende Menge Wasser trinken – kein Kaffee u. Alkohol, regelmäßige Bewegung, regelmäßig Entspannungs- oder Atemübungen durchführen, Abendgestaltung ohne Fernsehen/Computer/Handy, Schlafhygiene (22h – 8h), bei Burnout viel schlafen, damit Cortisol sich regenerieren kann.

Janet erklärt, welche Methoden Berater und Therapeuten bei Gesprächen anwenden. Beispiele sind hier Selbstbild Stärkung, Förderung der Resilienz, Aufklärung, Sensibilisierung und Wertearbeit. Auch die Achtsamkeit zu trainieren ist ein häufiger Ansatz

Janets Abschluss-Tipp:

Selbstbild stärken, regelmäßig das eigene Verhalten reflektieren, Bewegung und Entspannung in den Alltag einbauen (fixe Termine setzen wie bei Verabredungen mit Freunden), Achtsamkeit im Alltag!

Weiterführende Links

Cistustee- Die Zistrose und ihre gesundheitlichen Vorteile

WORÜBER REDEN WIR IN DIESER EPISODE?

Cistustee oder die Zistrose als Heilkraut, welches viele gesundheitliche Vorteile bringt und zurzeit sehr gefragt ist, wollen wir heute genauer unter die Lupe nehmen! Wir wollen alles wichtige, rund um das Zistrosenkraut, dessen Anwendungsgebiete, gesundheitliche Vorteile und Eigenschaften kennenlernen! Besonders in seiner Form als Zistrosentee auch Cistustee genannt, ist es aktuell im großen Interesse vieler Menschen, welche die Naturkräfte für sich nutzen wollen. Cistustee werden unter anderem

  • antibakterielle,
  • immunstärkende,
  • antioxidative und
  • entgiftende

Eigenschaften zugeschrieben. Deshalb ist er gerade zu Zeiten von Corona wieder mehr ins Blickfeld gerückt. Eine Kräuterexpertin klärt mit uns alle wichtigen Fragen und lässt uns in diese starke Pflanze hineinblicken.

Zur Person: Katrin Kronberg

Katrin Kronberg nutzt die Naturkräfte seit über 20 Jahren nicht nur für sich selbst, sondern bringt sie auch zu den Menschen. Sie ist Wildkräuterpädagogin, energetische Physiotherapeutin und schamanische Wegbegleiterin. Sie kennt viele Heilkräuter und deren Wirkung  und hat unter anderem in Indien, China und in der Wüste viel über die Heilkräfte der Natur gelernt und erfahren. Heute Lebt sie in Kalifornien und beschäftigt sich sehr intensiv mit Heilpflanzen und deren Wirkung!

Webseite: Auralia- magisches Naturbewusstsein

Episodenzusammenfassung

Katrin erklärt was Cistustee und die Zistrose ist und was dahinter steckt. Die Zistrose ist häufig in Südlichen Ländern zu finden und ist als Mittelmeerkraut vor allem in Ländern wie Griechenland beheimatet. Die Zistrose und dessen Heilkräfte wird bereits seit sehr langer Zeit genutzt und wurde bereits sehr früh in wichtigen Schriften wie im Buch Mose erwähnt. 

Sie benötigt mediterranes Klima, ist also bei uns in der freien Natur nicht zu finden, da sie Frost nicht verträgt. Ein Anbau ist möglich.

Für den Cistustee und anderen Zistrosen Anwendungen werden vor allem die jungen Blätter genutzt. Katrin empfiehlt die jungen Blätter frisch zu ernten. Denn in diesen Blättern stecken die meisten der wichtigen Inhaltsstoffe. Diese sind unter anderem:

  • ätherische Öle
  • Vitamine
  • Labdanum-Harz
  • Gerbstoffe
  • Polyphenole
  • 12 der wichtigsten Flavonoide wie Quercetin und Naringenin! Katrin erklärt hierzu Näheres und nennt weitere Beispiele.

Die Wirkstoffe, welche im Zistrosenkraut enthalten sind beschreibt Katrin als sehr faszinierend und enorm vielfältig und wertvoll!

Gerade jetzt in Zeiten von Corona und Angst vor Viruserkrankungen ist sie für uns sehr wichtig!

Mögliche Einsatzgebiete von Cistus Tee und Zistrose sind:

  • zur Immunstärkung! (Top Tipp von Katrin)
  • bei Grippesymptomen
  • Hauterkrankungen
  • Anti-Aging- gegen Falten
  • gegen Borreliose
  • konorale Herzerkrankungen
  • Schwangerschaft und nach der Geburt 
  • Schwermetallausleitungen
  • Haarwasser
  • Badezusatz
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Durchfall
  • Aften
  • hoher Cholesterinspiegel
  • Karies
  • Diabetes (hoher Blutzuckerspiegel)
  • Neurodermitis
  • Akne

Katrin betont die Vielseitigkeit der Zistrose. Innerliche und Äußerliche Anwendung ist möglich.

Wie ein Cistustee richtig zubereitet wird:

 1 EL-2 EL Cistrosentee (beginnend, langsam herantasten und intuitiv dosieren) mit 1 Liter Wasser aufgießen. Öfter am Tag verteilt trinken. Jedoch rät die Expertin zu einer nicht zu langen Anwendung. Besser als Kur, für einen begrenzten Zeitraum anwenden.

Katrin beschreibt den etwas gewöhnungsbedürftigen Geschmack, welcher leicht bitter schmeckt. Deshalb langsam starten und ggf. mit anderen lieblichen Kräutertees (z.B. Melisse oder Verbene) mischen! Unsere Kräuterexpertin macht Mut zum Ausprobieren und auch mal pur zu probieren! Süßen nur mit natürlichen Süßungsmitteln wie Stevia oder Honig.

Für die Äußerliche Anwendung und einen Sud kann die Dosierung erhöht werden. Hier empfiehlt sie die doppelte Menge Kräuter auf weniger als einen Liter Wasser. Diesen kräftigen Sud kann äußerlich als Waschungsmittel oder Badezusatz verwenden. 1 mal täglich frisch zubereiten.

Die Zistrose kann auch selbst angebaut werden. Sie kann ausgesäht werden oder als vorgezogene Pflanze erwerben. Alternativ können getrocknete Blätter, Tee oder verarbeitete Zistrosenprodukte wie Pastillen gekauft werden. Katrin empfiehlt auf gute Qualität und faire Herstellungsbedingungen zu achten und warnt vor dubiosen Anbietern und Mixturen. Bio-Qualität ist empfehlenswert!

Nebenwirkungen sind bei Zistrosentee sehr selten zu finden. Auch Katrin sind keine bekannt. Sie weist nochmal darauf hin, ihn nicht zu lange anzuwenden, da dies Magenreizungen oder Übelkeit hervorrufen könnte. Sie betont nochmals die enorme Wirkung und beschreibt die Wirkung bei Vieren und Schwermetallen. Achten sie auf ihren Körper und dessen Signale.

Katrin berichtet über eigene Erfahrungen mit der Zistrose und auch über die Wirkungen bei ihrem Klienten. Und gibt hier noch den Tipp zu Rockwell-Bachblüten.

Wie wichtig die Naturkräfte für uns Menschen sind, beschreibt Kartin mit Verknüpfung ihrer eigenen Erfahrungen. Sie motiviert offen in die Natur zu gehen und auszuprobieren.

Katrins Abschluss-Tipp zur Zistrose: Nutze die Zistrose für dich und intuitiv. Ernte und sammle nachhaltig, aber habe keine Angst auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu machen. Achte auf gute Qualität und einen wertvollen Umgang.

Welche Erfahrungen haben sie mit Cistustee, der Zistrose und deren Heilwirkung. Wir sind gespannt auf ihre Meinung und Tipps!

Unser Artikel zum Thema:

Starker Körper-Starke Seele-Starker Geist

WORÜBER REDEN WIR IN DIESER EPISODE?

Wenn wir an Gesundheit denken, nehmen viele Menschen zuerst ihren Körper in den Blick! Wir wollen ihn fit und gesund halten, uns gesund ernähren und achten stark auf Schwächeanzeichen unseres Körpers. Doch was ist mit unserer Seele und unserem Geist. Der psychische Bereich unseres Körpers, unserer Gesundheit wird häufig hinten angestellt. Doch auch dieser Bereich ist für ein gesundes Leben, für ein gesundes ICH unglaublich wichtig! Der physische und der psychische Bereich, also der Körper und unsere Seele sind untrennbar miteinander verbunden. Genau um diese Verbindung geht es heute in unserem Podcast. Wir wollen den Zusammenhang besser verstehen und gemeinsam herausfinden was wir tun können, um sowohl unseren Körper aber auch Geist und Seele zu stärken. In dieser Episode wollen wir einmal den Blick etwas abwenden von der wissenschaftlichen Sicht auf die Verbindung zwischen Körper und Seele und wollen mit einer Expertin, die viel Erfahrung in diesem Bereich hat über Erkenntnisse und Sichtweisen dieser Verbindung sprechen.

Zur Person: Susi Mehl (Die Düne)

Susi Mehl ist Physio-Fitness-Lehrerin und die Gründerin von -die Düne. Bei ihr kann man seinen Körper aktiv stärken, aber auch die Seele und unseren Geist besser verstehen!

Bitte entschuldigt die schlechte Qualität der Aufnahme-Verbindung! Wir arbeiten daran auch diese für euch zu verbessern!

EPISODENZUSAMMENFASSUNG

Susi Mehl berichtet über ihre Arbeit in „die Düne“.

Wir sprechen über due Verbindung zwischen Körper-Geist und Seele. Der Körper als Spiegel der Seele. Er zeigt uns Anzeichen und Symptome und zeigt uns so auch, dass am Kern, an der Seele etwas nicht stimmt.

Susi macht  Mut sich an diesen Kern rantrauen, wenn man sich dafür bereit fühlt! Jeder geht seinen Weg, lassen sie sich nicht zu sehr von Außen beeinflussen, sondern hören sie auf ihr Inneres und gehen sie Ängste an. Hören sie auf ihr Herz!

Susi erläutert die Verbindung zwischen Körper-Geist und Seele am Beispiel des „Abnehmens“. Auch hier kann ein innerer Kern, der Seelische Aspekt eine Rolle spielen. Was steckt hinter der schwere in mir?

Susi berichtet wie man diesen Kern rangeht, am Beispiel „abnehmen“:

  • Gespräche
  • Beleuchtung der Situation
  • In sich hineinfühlen-  Bedürfnisse erkennen
  • Achtsam genießen lernen und üben

Körpergefühl üben und wahrnehmen. Dies kann mit Achtsamkeit gelingen.

Tipp von Susi: In der Stille üben. Achtsam die Umwelt wahrnehmen! Wahrnehmungsübung am Morgen.

Wir schauen uns den Aspekt der Selbstliebe genauer an. 5 Minuten für sich selbst, in der Stille tun gut und sollten wir immer wieder in unseren Alltag einbauen um unsere Seele und unser Ich zu stärken.

In der Aktivität die Seele und den Körper stärken. Sport ist auch für die Seele wichtig und essentiell. Auch hier gilt, was ich tue bewusst tun. In den Körper hineinspüren, die Anstrengung, die Dehnung usw. versuchen genau wahrzunehmen. Mit den Gedanken versuchen bei der Sache, in der aktuellen Situation zu bleiben.

Wie schaffe ich es im Moment zu bleiben, stressige Gedanken nicht gewinnen zu lassen?

Tipps von Susi:

  • Offen sein für Veränderungen- erkennen was stresst mich
  • Üben- Meisterin/er der Gedanken werden
  • Positiver Blick aufs Leben, auch das kann man lernen
  • Sei du die Veränderung in deinem Leben! Warte nicht auf die Veränderung anderer.

Susi erklärt den Zusammenhang zwischen Körper, negativen Gedanken und Glück.

Gehen SIE den ersten Schritt. Es macht immer Sinn sich auch Unterstützung suchen im Prozess der Selbstreflexion. 

Lassen sie sich Zeit auf ihrem Weg und hören sie auf ihren Körper und ihre Seele.

Susis Abschluss-Tipp:

Tue alles was du tust für dich und mit voller Zufriedenheit!  

Weiterführende Links

Ernährung bei Krebs

WORÜBER REDEN WIR IN DIESER EPISODE?

Die Frage wie man sich bei Krebs richtig ernährt, beschäftigt viele Betroffene. Muss ich auf bestimmte Lebensmittel verzichten? Hilft eine spezielle Krebsdiät? Auf was muss ich in der Ernährung achten, wenn ich mich in einer Chemotherapie befinde?

Im Dschungel der Antworten ist es schwierig passende und seriöse Tipps zu finden. Häufig versprechen Wunderdiäten eine Verbesserung oder gar Heilung der Krankheit. Doch was kann den Körper im Kampf gegen den Krebs wirklich unterstützen? Mit unserer Expertin Julia Weigand möchten wir diese und andere Fragen besprechen.

Zur Person: Julia Weigand (Ernährungsberatung Weigand)

Julia Weigand ist zertifizierter Ernährungscoach, Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung und hat viel Erfahrung und Wissen im Bereich Ernährungsmedizin!

EPISODENZUSAMMENFASSUNG

Ernährung bei Krebs ist kein einfaches Thema, jeder Körper reagiert anders auf die Krankheit die sich durch unterschiedliche Symptome und Verläufe kennzeichnet. Bei manchen Krebsarten ist das Risiko von Ernährungsproblemen größer und bei anderen wieder kleiner.

Expertin Julia berichtet über ihre praktische Arbeit. Ziel ist es die Ernährung je nach Patienten und Krebsart individuell anzupassen, dies kann die Verträglichkeit der Therapie und die Lebensqualität verbessern! Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, den Ernährungszustand frühzeitig einzuschätzen und einen Nährstoffmangel zu vermeiden. 

Julia nennt folgende Risikofaktoren für eine Krebsarten in Bezug auf eine falsche Ernährung:

  • hoher Alkoholkonsum
  • viel rotes verarbeitetes Fleisch
  • wenig Obst und Gemüse

Besser vermehrt pflanzlich und abwechslungsreich ernähre. Superfoods wie Chia-Samen, grüner Tee und Mate sind kein Wundermittel, können aber in Maßen zur gesunden Ernährung beitragen. Vorsicht ist bei Heiltees geboten, diese sind nicht als Getränk für jeden Tag geeignet.

ACHTUNG: Eine Ernährungsumstellung unbedingt mit dem behandelnden Arzt absprechen. Hier kann ein Behandlungsverlauf auch verschlechtert werden, durch eine falsche oder einseitige Ernährung!

Vorsicht ist auch bei den sogenannten Krebsdiäten geboten. Eine Krebsdiät als Wundermittel gibt es nicht! Kostformen, die bei drohender Mangelernährung die Nahrungsaufnahme einschränken, können schädlich sein und sollten vermieden werden. Auch die ketogene Ernährung ist bisher zu wenig erforscht.

Unabhängig davon ob man Krebspatient oder Gesunder ist, jeder sollte versuchen über die normale Ernährung den Bedarf an Vitaminen und anderen wichtigen Stoffen zu decken. Nahrungsergänzungmittel werden nur empfohlen, wenn der Nährstoffbedarf nicht über eine gesunde Ernährung gedeckt werden kann. Ausnahme kann hier Vitamin D sein, dieser Bedarf des wichtigen Vitamins, kann nur schwer über die Nahrung gedeckt werden. 

Generell kann eine gute Ernährung die Lebensqualität und oft auch den Allgemeinzustand verbessern. Sie kann aber auf Dauer NICHT die Krankheit und den krankheitsbedingten körperlichen Abbau aufhalten. Ein Tumor kann trotz Krebsbehandlung weiter wachsen oder es können sich trotzdem Metastasen bilden. Wegen einer Krebsdiagnose an sich ist eine spezielle Ernährungstherapie oder Ernährungsumstellung nicht notwendig. Hat ein Betroffener jedoch viel Gewicht verloren oder ist mit Nährstoffen unterversorgt lässt sich dadurch der Ernährungszustand und die Lebensqualität verbessern.

Lassen sie sich je nach körperlichem Zustand und Krebsart individuell beraten! Auch der Verlauf oder aktuelle Behandlungen können den Bedarf des Körpers und so die Ernährungsempfehlung beeinflussen.

Julia gibt unter anderen folgende Tipps um sich präventiv vor Krebs zu schützen und Rückfälle zu vermeiden:

    • Normales Körpergewicht erreichen oder halten (das bedeutet ein BMI zwischen 18,5–24,9 kg/m²)
    • Bei Übergewicht oder Fettleibigkeit: hoch-kalorische Lebensmittel und Getränke meiden, körperlich aktiv sein.
    • Ernährung reich an Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst
    • Regelmäßige Bewegung (ca. 150 Minuten pro Woche).
    • Möglichst wenig rotes Fleisch verzehren, auf verarbeitete Fleischwaren eher verzichten
    • Salzkonsum einschränken

Welche Erfahrungen haben sie mit der Ernährung bei Krebs?  Berichten sie uns gerne ihre Erfahrungen!

Weiterführende Links

Autogenes Training als Entspannungsmethode

WORÜBER REDEN WIR IN DIESER EPISODE?

  • Kathrin berichtet über ihre Arbeit als Entspannungstherapeutin und über ihre Erfahrungen mit Autogenem Training als Entspannungsmethode.
  • Sie erfahren woher Autogenes Training herkommt und was dahinter steckt.
  • Wir wollen die Methode von Autogenem Training vorstellen und ihre Einsatzgebiete erläutern.
  • Kathrin erklärt, was im Körper passiert, wenn wir AT üben.
  • Wir wollen Tipps geben, was sie beachten sollten, wenn sie sich mit Autogenem Training entspannen möchten.
  • Kathrin lädt zu einer Einsteiger Entspannung Autogenes Training ein!

Zur Person: Kathrin Stickel

  • zertifizierte Entspannungstherapeutin

EPISODENZUSAMMENFASSUNG

  • Autogenes Training (AT) ist eine Selbstentspannungsmethode welche Zuhause selbst durchgeführt werden kann.
  • Entspannung muss gelernt und geübt werden. Am besten mit einem geübten Kursleiter erlernen.
  • Vorbereitungen sind wichtig! Sorgen sie für Ruhe um ungestört entspannen zu können. 
  • AT kann im Sitzen oder Liegen geübt werden.
  • Die Methode des Autogenen Trainings ist in verschiedene Übungen aufgeteilt. Begonnen wird der Ruhe und Schwereübung. Mit zunehmender Übung, werden die Bereiche anspruchsvoller und intensiver. Die Wärmeübung, Atemübung, Bauchübung, Kopfübung und Herzregulierungsübung folgen.
  • Eine Rücknahme ist ein wichtiger Abschluss jeder Entspannung mit AT.
  • Bei der Entspannung durch Autogenes Training beeinflussen wir mit der Kraft unserer Gedanken unseren Körper. Indem wir uns vorstellen, dass unsere Arm schwer ist, fühlt er sich tatsächlich schwerer an. Dies bedarf jedoch Übung!
  • Unbedingt in einem professionell geleiteten Kurs erlernen!
  • PRAKTISCHER TEIL: Einsteiger Entspannung Autogenes Training zum reinschnuppern in die Entspannungstechnik.

Welche Erfahrungen haben sie mit Autogenem Training bereits sammeln können? Wie hat ihnen unsere Einsteiger Entspannung Autogenes Training gefallen? Berichten sie uns gerne ihre Erfahrungen!

 

Weiterführende Links

Natürliche Mittel in den Wechseljahren

WORÜBER REDEN WIR IN DIESER EPISODE?

  • Wir sprechen das Tabuthema „Wechseljahre“ offen an und beantworten viele Fragen rund um diese Lebensphase.
  • Unsere Expertin Dr. Claudia Reck gibt tolle Tipps zur Linderung verschiedener Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen oder Veränderungen der sexuellen Libido.
  • Auch Männer erleben die Wechseljahre, wie und warum werden wir für sie besprechen.
  • Die Frage, ob eine Hormonersatztherapie empfehlenswert ist, diskutieren wir.
  • Mit der Roller der Ernährung in den Wechseljahren werden wir uns beschäftigen.
  • Unser Ziel ist es, ihnen praktische, natürliche Tipps zu geben, die sie ausprobieren können und die ihnen helfen, diese aufregende und oft belastende Phase gut zu meistern.

Zur Person: Dr. Reck, Claudia

  • Internistin, aktuell in der Klinikarbeit tätig

EPISODENZUSAMMENFASSUNG

Wenn Frauen an die Wechseljahre denken, werden mit dieser Lebensphase häufig Beschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen,Schlafstörungen uvm.  in Verbindung gebracht . Auch empfinden Frauen diese Phase häufig als herausfordernd und belastend. Nur wenige Frauen reden offen darüber, die Wechseljahre sind nach wie vor Tabuthema! 

Unsere Expertin macht Mut zur Offenheit und rät auch zum Austausch mit der Frauenärztin. Sie erzählt von typischen Wechseljahrsbeschwerden, die in der Praxis häufig vorkommen.

Männer sind ebenfalls von den Wechseljahren betroffen. Meist erleben sie diese Phase jedoch schleichender und weniger belastend. Auch unter Männern wird selten über diese Veränderungen im Alter offen gesprochen.

Betroffene können selbst einiges tun um Beschwerden zu lindern.

Unsere Tipps zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden:

  • Stress abbauen: Durch Entspannung und Sport können sie Druck abbauen.

  • In Bewegung bleiben: Probieren sie doch mal eine neue Sportart aus.

  • Seien sie offen! Lassen sie ihr Umfeld an ihrer Gefühlswelt teilhaben. So können ihre Lieben besser mit Stimmungsschwankungen umgehen.

  • Scheuen sie sich nicht externe Hilfe zu suchen und anzunehmen, wenn ihre Symptome sie stark beeinflussen. EIne Verhaltenstherapie kann helfen.

  • Phytoöstrogene können helfen Symptome zu lindern, da sie den Östrogenen sehr ähnlich sind. Diese werden über die Nahrung aufgenommen. Beispiele hierfür sind  Soja, Hopfen, Leinsamen und Rotklee, uvm.

  • Baldrian und Johanniskraut zur pflanzliche Beruhigung und bei Stimmungsschwankungen.

  • Wägen sie genau ab, ob eine Hormontherapie wirklich nötig ist. Ihr Frauenarzt berät sie gerne. Risiken sind vorhanden!

  • Ernährung spielt eine große Rolle, da der Stoffwechsel im Umbruch ist. Unsere Expertin empfiehlt vor allem viel zu Trinken, gesunde Fette zu sich zunehmen und sich abwechslungsreich zu Ernähren.

  • Vitamin D und E ggf.als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. 

  • Gehen sie viel raus an die frische Luft und tanken sie in gesundem Maße Sonnenlicht. 

  • Akupunktur zur Linderung der Beschwerden.

  • Akzeptieren sie diese Lebensphase, sie gehört dazu und geht vorüber. Hören sie auf ihre Bedürfnisse und auf ihren Körper! Tun sie sich Gutes, seien sie offen für Neues und reden sie über ihr Befinden!

Wie haben sie ihre Wechseljahre erlebt? Oder stecken sie noch mitten in dieser Phase? Was hat ihnen geholfen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns und den Leidensgenossinnen!

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